
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Das Filmjahr 2025 ist vorbei, auf dieser Seite präsentieren wir euch die Filme, die uns in diesem Jahr bisher am besten gefallen haben – egal, ob im Kino, beim Festival oder auf einer Streamingplattform.
1. „One Battle After Another“ (Paul Thomas Anderson) Kinostart: 25. September 2025
„One Battle After Another“ ein intensiver und vielschichtiger Film, der über viele Genres hinweg politische Radikalisierung, familiäre Brüche und gesellschaftliche Spannungen furios miteinander verbindet. Der höchst eigenwillige, überwältigende satirische Paranoia-Thriller fordert Aufmerksamkeit, provoziert Reflexion und balanciert geschickt zwischen Tragik und schwarzer Komik. Paul Thomas Andersons sperriges Meisterwerk ist so widersprüchlich wie seine Figuren: voller Wut und Ironie – ein wuchtiger Ritt durch die Trümmer gescheiterter Utopien. „One Battle After Another“ ist politisches Kino, das trotz Parteinahme nicht belehrt, sondern erschüttert – ein Werk über die Schönheit der verlorenen Sache und die Notwendigkeit, trotzdem weiterzumachen. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
2. „Der Brutalist“ (Brady Corbet) Kinostart: 30. Januar 2025
„Der Brutalist“ ist ein anspruchsvoller Film, der sowohl Architekturinteressierte als auch Liebhaber von psychologischen Dramen anspricht - kein Film für Zwischendurch. Es ist ein cineastisches Erlebnis, das zum Nachdenken anregt, emotional berührt und noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis bleibt. Die Geschichte von László Tóth ist ein intensives psychologisches Porträt eines Künstlers, der von seinen Dämonen getrieben wird - ein Meisterwerk der visuellen Erzählung. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
3. „The Order“ (Justin Kurzel) Streaming-Start: 6. Februar 2025 In dem eindringlichen, klugen und atmosphärisch herausragenden Thriller-Drama „The Order“ entfaltet sich vor der grandiosen Kulisse der rauen Landschaft des Nordwestens der USA ein beklemmendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Polizei und Terroristen, in dem Loyalität, Radikalisierung und moralische Erschöpfung aufeinanderprallen. Regisseur Justin Kurzel verbindet darin historische Genauigkeit mit erzählerischer Spannung und schafft ein Werk, das gleichermaßen fesselt und beunruhigt – getragen von starken Darstellerleistungen und einer konsequent nüchternen Inszenierung. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik

4. „A House Of Dynamite“ (Kathyrn Bigelow) Kinostart: 9. Oktober 2025
Mit „A House Of Dynamite“ beweist Kathryn Bigelow erneut ihre herausragende Fähigkeit, politische Themen in intensive, körperlich spürbare Filmkunst zu verwandeln. Ihr nervenzerrender Polit-Thriller ist keine reißerische Warnung mit erhobenem Zeigefinger, sondern ein stilles, eindringliches Plädoyer für Verantwortung. Der Film kommt ohne Pathos und übertriebene Effekte aus, erweist sich jedoch in Bezug auf die letzte Konsequenz als Makel eines ansonsten nahezu perfekten Films. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
5. „Weapons - Die Stunde des Verschwindens“ (Zach Cregger) Kinostart: 7. August 2025
„Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ ist ein ambitioniert-atmosphärisches Horror-Drama, das mit seiner klugen Kapitelstruktur, seinem präzisen Handwerk und seinen starken Darstellern furios-unangenehm begeistert. Regisseur Zach Cregger beweist erneut ein sicheres Gespür für Spannungsaufbau, Timing und unvorhersehbare Wendungen und liefert einen Film, der auf meisterhafte Weise gleichermaßen verstört, fesselt und brutal unterhält – ein hochintensives Kinoerlebnis. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
6. „Heldin“ (Petra Volpe) Kinostart: 27. Februar 2025
„Heldin“ ist ein mitreißend gespieltes und inszeniertes Krankenhaus-Drama, das intelligent auf die Missstände in der Pflegebranche hinweist, ohne belehrend oder platt zu wirken - ein kraftvoll-wuchtiger Film, der keine Sekunde der Leinwandzeit ungenutzt lässt. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
7. „Warfare“ (Alex Garland & Ray Mendoza) Kinostart: 17. April 2025
„Warfare“ ist ein hochintensives, ungeschöntes, immersives Kriegserlebnis, das dem Genre neue Impulse verleiht. Alex Garland und Ray Mendoza zeichnen ein beklemmendes, meisterhaftes Porträt einer jungen Generation, die mit den brutalen Realitäten des Krieges konfrontiert wird. Ohne Pathos und fern jeder Heroisierung gelingt ihnen ein Film, der gleichermaßen unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
8. „Wicked: Teil 2“ (Jon M. Chu) Kinostart: 19. November 2025
„Wicked: Teil 2“ ist in jeder Hinsicht Teil 1 ebenbürtig – und schließt die epische Geschichte mit einem Paukenschlag ab. Der Fantasy-Film ist ein Triumph der modernen Musical-Verfilmung. Er besticht nicht nur durch eine epochale Kinematografie und opulente Gesangsnummern, seine wahre Stärke liegt vor allem in der intelligenten Erzählweise. Das Ergebnis ist ein visuell berauschendes Kinoerlebnis, das nicht nur Musical-Fans begeistert, sondern auch eine fesselnde und relevante Geschichte über Manipulation, Freundschaft und die Wahrheit hinter den offiziellen Märchen erzählt. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
9. „22 Bahnen“ (Mia Maariel Meyer) Kinostart: 4. September 2025
„22 Bahnen“ ist eine Verfilmung, die das Potenzial der Buchvorlage nicht nur voll ausschöpft, sondern ihr eine neue, visuelle und emotionale Ebene hinzufügt. Es ist ein Film, der sich auf die Stärke seiner Charaktere, die Kraft der Bilder und die leisen, aber bedeutungsvollen Momente verlässt. Er berührt, ohne kitschig zu sein, und regt zum Nachdenken an, ohne zu moralisieren. Meisterhaftes deutsches Kino! Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
10. „Bring Her Back“ ( Michael Philippou und Danny Philippou) Kinostart: 14. August 2025
„Bring Her Back“ ist unbequem, langsam, schmerzhaft. Aber er ist auch mutig, bildstark und voller emotionaler Wahrheit. Die Philippou-Brüder beweisen eindrucksvoll, dass sie nicht nur mit Schockmomenten umgehen können, sondern echte Filmemacher mit Vision sind. Und Sally Hawkins erschafft mit ihrer Darstellung eine Figur, die man so schnell nicht vergisst – nicht (nur), weil sie gruselig ist, sondern weil sie einem das Herz bricht. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
Besondere Erwähnungen:
„Juror #2“ (Clint Eastwood) Kinostart: 16. Januar 2025
Mit dem packenden und vielschichtigen Justiz-Drama „Juror # 2“ beendet Clint Eastwood (aller Voraussicht nach) seine beeindruckende Karriere. Dieser letzte Film ist eine Mischung aus klassischem Erzählkino und einem tief moralischen Statement, das nachwirkt. Eastwood verabschiedet sich unprätentiös und ohne dramatische Gesten von der Leinwand. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik

„After The Hunt“ (Luca Guadagnino) Kinostart: 16. Oktober 2025
„After The Hunt“ ist ein kompromissloses und intellektuell anspruchsvolles Psycho-Drama, das konsequent in unangenehme Grauzonen vorstößt. Regisseur Luca Guadagnino legt ein sprerriges Werk ohne emotionale Ankerpunkte vor, das jedoch mit beeindruckender erzählerischer und formaler Klarheit überzeugt. Trotz möglicher Zugänglichkeitsprobleme entfaltet der Film eine faszinierende Wirkung. Er wird getragen von einer herausragenden Julia Roberts und einer Inszenierung, die die Zuschauer unweigerlich in ihren Bann zieht – sofern sie nicht durch die offensichtliche Ambivalenz der Figuren verschreckt wurden. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„F1“ (Joseph Kosinski) Kinostart: 26. Juni 2025
„F1“ ist ein filmischer Rausch: ein perfekt getaktetes, bildgewaltiges Rennen, das weniger durch narrative Tiefe als durch audiovisuelle Wucht und emotionale Subtexte überzeugt. Joseph Kosinski inszeniert kein klassisches Sport-Drama, sondern ein modernes Actionspektakel mit viel Seele. Der Film bleibt sich treu und lässt dennoch Raum für Emotionen. Auch wenn er das Rad des Rennfilmgenres nicht neu erfindet, bringt er es mit technischer Brillanz zum Glühen. Ein Muss – nicht nur für Motorsportfans! Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„Blood & Sinners“ (Ryan Coogler) Kinostart: 17. April 2025
„Blood & Sinners“ ist kein Film, der sich in eine Schublade stecken lassen möchte. Er ist Vampir-Horror und Erlösungsdrama; Genrefilm, Arthouse und Blockbuster zugleich. Das ist wild, mutig, manchmal auch etwas holprig – aber spätestens die Darsteller um den doppelt starken Michael B. Jordan, die grandiosen Bilder und der fantastische Soundtrack von Oscar-Preisträger Ludwig Göransson machen Ryan Cooglers Genre-Mix zu einem intensiven Kinoerlebnis. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„Kontinental '25“ (Radu Jude) Kinostart: 9. Oktober 2025
„Kontinental '25“ ist ein leises, aber bitteres Drama über moralisches Versagen und soziale Abstumpfung. Radu Jude erzählt nicht von Heldentum, sondern von Ohnmacht und zeigt, wie selbst gut gemeintes Nachdenken in einer gleichgültigen Gesellschaft verhallt. Es ist kein Film, der laut wird, aber einer, der still unter die Haut geht. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„Like A Complete Unknown“ (James Mangold) Kinostart: 27. Februar 2025
Das Musiker-Biopic „Like A Complete Unknown“ bietet einen handwerklich und visuell herausragenden Einblick in eine entscheidende Phase der Karriere der Musik-Ikone Bob Dylan und punktet mit einem starken Soundtrack und hervorragenden schauspielerischen Leistungen. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„Criminal Squad 2“ (Christian Gudegast) Kinostart: 16. Januar 2025
Mit „Criminal Squad 2“ überrascht Regisseur und Drehbuchautor Christian Gudegast mit einer ambitionierteren Version des knalligen Originals. Der bildgewaltige Heist-Action-Thriller besticht durch seine fiebrige Atmosphäre und thematisiert moralische Ambivalenz und existenzielle Fragen in einem neuen, elegant-europäischen Setting, während die Hauptdarsteller Gerard Butler und O’Shea Jackson Jr. als ungleiches Antihelden-Buddy-Duo glänzen. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„Companion - Die perfekte Begleitung“ (Drew Hancock) Kinostart: 6. Februar 2025
Wenn Science Fiction, Horror und Gesellschaftskritik auf schwarzen Humor treffen, entsteht ein wilder Genremix, der selten so überraschend ist wie in „Companion – Die perfekte Begleitung“. Das bemerkenswerte Kinodebüt von Regisseur Drew Hancock lotet die dunklen Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen aus und verpackt sie in eine bissige Satire über Macht, Manipulation und die fortschreitende Verschmelzung von Mensch und Maschine. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„The Accountant 2“ (Gavin O'Connor) Kinostart: 23. April 2025
„The Accountant 2“ ist ein Sequel, das in vielerlei Hinsicht über seinen Vorgänger hinauswächst. Anstatt sich auf bereits bekannte Erfolgsformeln zu verlassen, wagt der Film einen Spagat zwischen Genre-Konventionen und emotionaler Tiefe – und meistert ihn mit Bravour. Ben Affleck überzeugt erneut in einer komplexen Rolle, während Jon Bernthal ihn mit roher Intensität und menschlicher Wärme ergänzt. Wer den ersten Teil mochte, bekommt hier deutlich mehr: mehr Action, mehr Herz, mehr Substanz, mehr Tiefgang! Zur Kino-Total.net-Kritik
„September 5“ (Tim Fehlbaum) Kinostart: 9. Januar 2025
„September 5“ ist ein spannender und gut gemachter Film, der das Olympia-Attentat von München 1972 aus einer neuen und ungewöhnlichen Perspektive beleuchtet. Er ist keine reine historische Nacherzählung. Der Fokus liegt auf der Sicht der Journalisten in ihrem Regieraum. Der Schauplatz wechselt nur selten, sodass „September 5“ wie ein nervenaufreibendes Kammerspiel wirkt und eine bedrückende, fast klaustrophobische Stimmung hervorruft. Zur KINO-TOTAL.net-Kritik
„Das Deutsche Volk“ (Marcin Wierzchowski) Kinostart: 4. September 2025
„Das deutsche Volk“ ist ein notwendiger Film - unbequem, traurig, aber voller Würde. Marcin Wierzchowski hat keinen klassischen Dokumentarfilm gedreht, sondern ein Charakterdrama, ein filmisches Mahnmal, das den Überlebenden von der Stadt und vielen Hanauern vorenthalten wurde. Er gibt denen eine Stimme, die sich seit Jahren Gehör verschaffen wollen, und erinnert eindrucksvoll daran, dass Erinnern nicht nur Rückblick bedeutet, sondern auch Verantwortung für die Zukunft. Zur Kino-Total.net-Kritik
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