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04.02.2026
Auch Mitte Dezember bleibt „Zoomania 2“ das Maß aller Dinge in den deutschen Kinos und nähert sich der Zwei-Millionen-Besucher-Marke mit großen Schritten. Dahinter hält sich „Stromberg“ stabil.
Die deutschen Kinocharts vom 11. bis 14. Dezember 2025 stehen ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit: Familienfilme dominieren weiterhin das Geschehen, während sich neue deutsche Produktionen und etablierte Franchises um die verbleibende Aufmerksamkeit bemühen. Disneys „Zoomania 2“ zeigt auch am dritten Wochenende keinerlei Ermüdungserscheinungen.
Mit rund 404.000 Besuchern verteidigt der Animationshit laut „InsideKino.de“ souverän Platz eins der Charts. Insgesamt steht das Sequel nun bei 1,84 Millionen Zuschauern – ein Wert, der seine Ausnahmestellung im aktuellen Kinomarkt eindrucksvoll unterstreicht.
Besonders bemerkenswert ist die enorme Konstanz: Trotz neuer Konkurrenz und fortschreitender Laufzeit bleibt das Interesse hoch. Das liegt nicht nur am starken Familienfaktor, sondern auch an der breiten Altersansprache und der exzellenten Mundpropaganda. In wenigen Tagen wird die 2-Millionen-Marke fallen, langfristig sind sogar Zahlen im Bereich des ersten Teils (3,85 Millionen Zuschauer) zumindest nicht völlig ausgeschlossen.
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„Stromberg – Wieder alles wie immer“ behauptet sich stabil auf Rang zwei. Die Büro-Satire lockte am Wochenende etwa 111.500 Besucher in die Kinos und kommt nun auf insgesamt 411.000 Zuschauer. Damit bestätigt der Film seine solide, wenn auch nicht überragende Performance. Das Publikum besteht überwiegend aus Fans der Serie und des ersten Kinofilms, während jüngere Zielgruppen eher fernbleiben. Im Vergleich zum ersten „Stromberg“-Film aus dem Jahr 2014 mit 1,33 Millionen Besuchern bleibt das Sequel klar zurück, entwickelt sich aber dennoch zu einem respektablen Erfolg im deutschen Erwachsenenprogramm.
Das Horror-Sequel „Five Nights At Freddy’s 2“ rutscht auf Platz drei ab und verzeichnet am Wochenende nur noch 72.000 Besucher. Insgesamt wurden für den Film nun 237.000 Tickets verkauft. Nach einem ordentlichen Start zeigt sich nun deutlich, dass der Film in Deutschland frontlastig läuft. Die Fangemeinde ist vorhanden, aber deutlich kleiner als in den USA. Kritische Stimmen und die starke Konkurrenz durch Familienfilme bremsen das Wachstum spürbar. Die Gesamtzahlen dürften am Ende klar unter denen des ersten Teils (589.000 Zuschauer) bleiben.
Auf Rang vier hält sich „Wicked: Teil 2“ mit etwa 56.500 Besuchern am Wochenende. Damit steigt das Gesamtergebnis auf 664.000 Zuschauer. Auch wenn das Musical-Sequel in Deutschland nicht annähernd die Euphorie entfacht wie in Nordamerika, zeigt sich nun eine gewisse Langzeitstabilität. Ein Ergebnis von einer Million Besuchern ist zwar unwahrscheinlich, doch die Performance ist mittlerweile etwas respektabler als noch zu Beginn.
Auf Platz fünf neu dabei ist „Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen“. Der beliebte Kinderfilm startet mit 43.000 Besuchern – ein schwacher Auftakt für das Franchise, das jedoch mit Blick auf die Weihnachtsferien noch deutliches Steigerungspotenzial besitzt. „Bibi Blocksberg“ (2002) und „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“ (2004) landeten am Ende der Kinoauswertung bei 2,21 bzw. 1,31 Millionen Besuchern, davon ist die Neuverfilmung meilenweit entfernt.
Knapp dahinter auf Platz 6 platziert sich ebenfalls neu „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“, der mit 42.000 Besuchern (insgesamt 49.500 inklusive Previews) einen respektablen Start hinlegt. Die historische angehauchte Tragikomödie spricht vor allem ein älteres Publikum an und dürfte sich in den kommenden Wochen als klassischer „Longrunner” erweisen.