
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Schnee, Glätte und Warnmeldungen bremsen das Box Office in Deutschland aus: Alle Top-Ten-Filme verlieren massiv. Dennoch bleibt „Avatar: Fire And Ash“ klar vorn, während Familienfilme dem Kino einen stabilen Jahresauftakt sichern.
Das zweite Wochenende im Januar des Kinojahres 2026 (8. bis 11. Januar) stand ganz im Zeichen des Winters. Ob es der tatsächliche Schneefall oder die teils eindringlichen Warnungen der Medien vor Chaos und Glatteis waren – die Wirkung auf die Besucherzahlen war unübersehbar. Alle Filme in den Top Ten verzeichneten Einbußen von mindestens 50 Prozent gegenüber der Vorwoche, wie „InsideKino.de“ berichtet. Dennoch fällt die Gesamtbilanz differenziert aus.
An der Spitze der deutschen Kinocharts ändert sich auch unter Extrembedingungen nichts: „Avatar: Fire And Ash“ verteidigt mit 331.000 Besuchern laut „InsideKino.de“ souverän Platz eins. Für den dritten Teil von James Camerons Sci-Fi-Epos ist das angesichts der äußeren Umstände ein starkes Resultat, auch wenn der Rückgang gegenüber den Feiertagswochenenden erheblich ausfällt.
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Bis einschließlich Sonntag zählt der Film nun rund 4,22 Millionen Besucher. Im direkten Vergleich mit den Vorgängern liegt „Fire And Ash“ damit allerdings spürbar unter dem Niveau von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar: The Way Of Water“ im gleichen Zeitraum. Das Eventkino funktioniert weiterhin, doch die ganz große Ausnahmestellung früherer Jahre scheint – zumindest bislang – abgeschwächt.
Den zweiten Platz sichert sich sehr souverän „Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde“. Mit 168.000 Besuchern (271.000 inklusive Previews) erweist sich der deutsche Familienfilm als klarer Gewinner des Wochenendes. Besonders bemerkenswert ist, dass das eigentliche Wochenendergebnis deutlich über den Starts der beiden Vorgängerfilme lag, die lediglich 70.500 bzw. 117.000 Besucher erreichten.
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Der Film profitiert von seiner hohen Markenbekanntheit, den schulnahen Themen und der Tatsache, dass Familien bei winterlichen Bedingungen verstärkt auf Indoor-Angebote zurückgreifen. Für den deutschen Markt ist dieses Ergebnis ein starkes Signal.
Auf Rang drei behauptet sich erneut „Zoomania 2“. Mit 150.000 Besuchern am Wochenende steigt das Gesamtergebnis auf rund 3,79 Millionen Tickets. Damit fehlen dem Disney-Sequel nur noch etwa 63.000 Besucher, um das Endergebnis des ersten Teils zu erreichen – ein Meilenstein, der in greifbarer Nähe liegt.
Gerade angesichts der massiven Wochenendverluste quer durch die Charts zeigt sich hier die außergewöhnliche Stabilität des Animationsfilms. „Zoomania 2” bleibt der Inbegriff eines Long-Runners mit außergewöhnlicher Widerstandskraft.
„Greenland 2“ landet mit rund 60.000 Besuchern auf Rang vier. Auch hier macht sich der winterliche Besucherrückgang deutlich bemerkbar, ohne dass der Film komplett einbricht. Das Interesse am Katastrophengenre bleibt vorhanden, wenn auch gedämpft, denn „Greenland“ startete 2020 mitten in der Pandemie noch mit 85.000 Zuschauern und konnte am Ende 300.000 Tickets in Deutschland verkaufen.
Mit 59.000 Besuchern erreicht „SpongeBob Schwammkopf – Piraten Ahoi!“ Platz fünf. Das Gesamtergebnis steigt damit auf rund 562.500 verkaufte Tickets. Nach dem starken Weihnachtsgeschäft fällt der Rückgang erwartungsgemäß aus, doch im Vergleich zu vielen anderen Familienfilmen hält sich der gelbe Schwamm weiterhin erstaunlich stabil.