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04.02.2026
An der Spitze der deutschen Kinocharts gibt es keine Veränderungen, „Pumuckl und das große Missverständnis“ regiert weiterhin – bester Neustart ist „Predator: Badlands“.
Das erste Novemberwochenende (30. Oktober bis 2. November 2025) steht ganz im Zeichen eines unverwüstlichen Klassikers und eines traditionsreichen Hollywood-Franchises. Wie „InsideKino.de“ berichtet, verteidigt „Pumuckl und das große Missverständnis“ souverän die Spitzenposition in den deutschen Kinocharts und sorgt damit für ein weiteres starkes Kapitel im beeindruckenden Jahr des deutschen Films.
Dank der Herbstferien in Bayern, wo der kleine Kobold seine treueste Fanbasis hat, bleibt „Pumuckl und das große Missverständnis“ mit rund 202.000 Besuchern und einem Rückgang von nur etwa vier Prozent klar auf Platz eins der deutschen Charts. Regisseur Marcus H. Rosenmüller darf sich damit über ein außergewöhnlich konstantes Ergebnis freuen. Insgesamt zählt der Kinderfilm nun rund 554.500 Besucher und hat damit schon den direkten Vorgänger „Neue Geschichten vom Pumuckl“ übertroffen.
Das Familienpublikum bleibt die treibende Kraft des Kinoherbstes: Während internationale Produktionen zuletzt schwächelten, gelingt es der bayerischen Kultfigur, auch am zweiten Wochenende bundesweit für volle Säle zu sorgen.
Unangefochten auf Rang 2 hält sich weiterhin „Die Schule der magischen Tiere 4“ mit rund 97.500 verkauften Tickets am Wochenende. Damit steigt das Gesamtergebnis auf 2,70 Millionen Besucher. Interessant: Der Vorgänger konnte im selben Zeitraum nahezu identische Werte vorweisen (98.000 Besucher bei 2,68 Millionen gesamt). Die Mischung aus Humor, Abenteuer und Fantasie macht die Kinderfilmreihe zu einem der langlebigsten Kinohits der vergangenen Jahre.
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Mit den Weihnachtsferien in Sicht dürfte der Film bald die Marke von drei Millionen Besuchern erreichen – ein weiterer Beleg für die anhaltende Stärke deutscher Familienunterhaltung.
Auf dem dritten Platz landet der einzige große Neustart des Wochenendes: „Predator: Badlands“ lockt mehr als 91.000 Zuschauer in die Kinos. Damit reiht sich der neue Teil des kultigen Science-Fiction-Franchise nahtlos in die Historie der Reihe ein: Die bisherigen vier Filme erzielten in den vergangenen vier Jahrzehnten Starts zwischen 81.000 und 148.000 Besuchern – ausgenommen die beiden „Alien vs. Predator“-Crossover, die höher starteten.
Der Mix aus Action, Survival-Thriller und Retro-Vibes spricht vor allem das genreaffine Publikum an. Die Startzahlen deuten darauf hin, dass „Badlands“ ein stabiler Midlevel-Erfolg werden könnte – besonders, wenn die Mundpropaganda stimmt.
Knapp dahinter folgt auf Platz 4 „All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You“, das emotionale Drama um Liebe, Verlust und Versöhnung. Mit rund 72.000 weiteren Besuchern steigert der Film sein Gesamtergebnis auf 388.500 Tickets. Die zurückhaltende Erzählweise und das erwachsene Publikum sorgen für eine erstaunliche Langlebigkeit an den Kinokassen – ein seltener, kleiner Erfolg für ein US-amerikanisches Liebesdrama in einem ansonsten von deutschen Produktionen dominierten Herbst.
Die Top 5 beschließt „No Hit Wonder“. Die Tragikomödie mit Florian David Fitz und Nora Tschirner zählte an seinem zweiten Wochenende rund 67.000 Besucher und profitiert von kommt damit auf insgesamt 189.000 Besucher. Der Film über einen gescheiterten Popstar, eine Glücksforscherin und die Suche nach Sinn und Stabilität findet vor allem in Großstädten ein treues Publikum und profitiert von starken Mundpropaganda-Effekten.