Deutsche Kinocharts: „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ regiert, „Die Schlümpfe“ startet solide 21.07.2025

Trotz sommerlicher Temperaturen und der Konkurrenz durch die Europameisterschaft der Fußball-Frauen konnten sich vom 17. bis 20. Juli 2025 einige Filme in den deutschen Kinos behaupten. An der Spitze der Charts thront erneut der Dino-Blockbuster „Jurassic World: Die Wiedergeburt“.

Mit rund 212.500 Besuchern verteidigte „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ am dritten Wochenende laut „Insidekino.de“ souverän die Nummer-1-Position in den deutschen Kinocharts. Damit kommt das Reboot der legendären Dino-Reihe inzwischen auf geschätzte 1,42 Millionen Besucher und liegt somit weiterhin über dem Niveau seines Vorgängers „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“, der im gleichen Zeitraum 1,31 Millionen Kinogänger zählte und 2022 insgesamt dann auf 2,17 Millionen verkaufte Kinokarten kam.

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Der Mix aus Nostalgie, moderner Blockbuster-Inszenierung und der Rückkehr zu klassischen „Jurassic Park“-Elementen kommt beim deutschen Publikum offenbar sehr gut an. Zwar ist das Wochenendergebnis im Vergleich zur Vorwoche rückläufig, doch angesichts des starken Gesamtverlaufs und der weiterhin soliden Zahlen bleibt „Jurassic World: Die Wiedergeburt” eines der bisher erfolgreichsten Kinoprojekte des Jahres.

„Die Schlümpfe – Der große Kinofilm“ startet hinter dem Vorgänger

Ein recht solider Einstieg auf Platz zwei gelingt „Die Schlümpfe – Der große Kinofilm“ mit 114.000 Besuchern (156.000 inklusive Previews). Der Mix aus familienfreundlichem Humor, Nostalgie-Faktor und moderner CGI-Technik scheint vor allem bei jüngeren Kinobesuchern – und deren Eltern – ganz ordentlich zu funktionieren.

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Ob das Schlumpf-Abenteuer auf Dauer ähnlich zulegen kann wie vergleichbare Familienfilme der vergangenen Monate, bleibt abzuwarten. Zuletzt war das Franchise 2017 mit „Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf“ im Kino und erreichte in der Endabrechnung 1,31 Millionen Besucher. Zum Start strömten damals 245.000 Zuschauer in die Kinos, somit liegt der neue Teil deutlich darunter.

„Superman“ verliert an Flüghöhe

Das DC-Reboot „Superman“ hat in seiner zweiten Woche mit nachlassendem Interesse zu kämpfen. Mit rund 92.000 Besuchern landet der Mann aus Stahl diesmal auf Platz drei – nach einem bereits verhaltenen Start in der Vorwoche. Insgesamt kommt der Comic-Film nun auf geschätzte 299.000 Besucher, was für ein Superhelden-Franchise dieser Größenordnung enttäuschend bleibt.

Insbesondere im Vergleich zum nordamerikanischen Markt, wo der Film zum Start ein starkes Ergebnis erzielte, fällt das Abschneiden in Deutschland deutlich ab. Ohne klare Zugkraft oder einprägsame Erneuerung des bekannten Stoffs droht „Superman“ in der Sommersaison rasch an Bedeutung zu verlieren.

„F1“ steuert auf Millionen-Marke zu, „Drachenzähmen leicht gemacht“ jetzt drüber

Der Formel-1-Film „F1” mit Brad Pitt zeigt sich weiterhin beständig. Mit etwa 86.000 Besuchern belegt er Platz vier und steht nun insgesamt bei 831.000 verkauften Tickets. Damit bleibt der Sportfilm auf Kurs Richtung Millionengrenze, wenn auch in kleinen Etappen.

Auf Platz fünf behauptet sich die Realverfilmung von „Drachenzähmen leicht gemacht“, die weitere 54.500 Besucher anlockte und damit nun bei 1,07 Millionen Kinogängern steht. Die Marke von einer Million wurde dabei bereits am Mittwoch geknackt – als achter Film des Jahres.

„Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ chancenlos und schlechter als Original

Knapp unterhalb der Top Five rangiert der Slasher-Revival-Titel „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ mit rund 51.000 Besuchern. Damit ist er der letzte Film, der am Wochenende die 50.000er-Marke überschreiten konnte. Der Originalfilm hatte in Deutschland insgesamt 955.000 Zuschauer, dieser Wert ist nach dem Start nicht mehr erreichbar.

„Lilo & Stitch“ nähert sich der 3-Millionen-Marke

Bemerkenswert ist auch die Langzeit-Performance von Disneys „Lilo & Stitch“, der in seiner mittlerweile neunten Spielwoche noch einmal rund 45.000 Besucher mobilisieren konnte. Mit 2,93 Millionen verkauften Tickets fehlt dem hawaiianischen Kultfilm nur noch ein kleines Stück zur Drei-Millionen-Grenze – ein Ziel, das in den kommenden Tagen realistisch erreichbar scheint.

Die Literaturverfilmung „Der Salzpfad“ mit Gillian Anderson und Jason Isaacks kam auf 38.000 verkaufte Tickets von Donnerstag bis Sonntag, inklusive Previews sind es 62.000 - Platz 8.

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