Deutsche Kinocharts: Guter Start für „Final Destination 6 – Bloodlines“ 19.05.2025

Die deutschen Kinocharts vom 15. bis 18. Mai 2025 erholen sich leicht gegenüber der Vorwoche – allerdings bleibt das Niveau niedrig. Zwar sorgte der Horrorfilm-Neustart „Final Destination 6 – Bloodlines“ mit einem guten Debüt für frischen Wind an der Spitze, doch insgesamt bleibt die Branche in der Talsohle stecken.

Mit einem Plus von rund 17 Prozent im Vergleich zur Vorwoche ging es zwar bergauf in den deutschen Kinocharts, dennoch handelt es sich laut „InsideKino.de“ um das zweitschlechteste Wochenende des Jahres – ein Umstand, der die anhaltend schwierige Lage der Kinolandschaft in Deutschland unterstreicht.

„Final Destination 6 – Bloodlines“ trifft den Nerv des Publikums

Ein Hoffnungsschimmer für die Kinobetreiber: Der sechste Teil der „Final Destination“-Reihe eroberte mit rund 144.000 Besuchern (199.000 inklusive Previews) souverän die Spitzenposition der Charts. Der blutig-übernatürliche Horror-Thriller von Warner Bros. zeigt, dass das Horrorgenre nach wie vor über eine treue Fangemeinde verfügt – insbesondere, wenn es sich um eine bekannte Marke handelt.

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Nach dem mittlerweile 14 Jahre zurückliegenden fünften Teil bringt „Final Destination 6: Bloodlines” das Todes-Franchise mit neuen Figuren, spektakulären Todesarten und einem modernen Look zurück auf die große Leinwand. Der gute Start unterstreicht, dass gepflegter Nervenkitzel im Kollektivkino weiterhin seine Berechtigung hat.

Damit ist „Bloodlines” auch auf Kurs, den unmittelbaren Vorgänger „Final Destination 5”, der 2011 auf insgesamt 582.000 Besucher kam, zu überholen.

„Thunderbolts“ verliert, aber hält sich ordentlich

Für Marvels Antihelden-Ensemble „Thunderbolts“ geht es am dritten Wochenende auf den zweiten Platz. Zwischen Donnerstag und Sonntag kamen rund 81.000 Besucher, was das kumulierte Ergebnis auf etwa 535.000 Tickets anwachsen lässt. Im direkten Vergleich mit dem Marvel-Film „Captain America: Brave New World“ bleibt der Film leicht zurück.

Auch interessant: Einspielergebnisse und Besucherzahlen des Marvel Cinematic Universe (MCU)

Das MCU tut sich in Deutschland weiterhin schwer, was auch am fehlenden „Avengers“-Zugpferdeffekt liegt. Die Zuschauerzahlen bewegen sich auf mittelmäßigem Niveau, von einstigen Blockbuster-Dimensionen ist Marvel aktuell jedoch weit entfernt.

„Ein Minecraft Film“ bleibt Familienfavorit

Unverwüstlich zeigt sich weiterhin „Ein Minecraft Film“, der mit rund 61.000 Besuchern den dritten Platz belegt. Der Familienfilm aus dem Hause Warner Bros. hat damit insgesamt bereits beeindruckende 3,31 Millionen Besucher erreicht und festigt seine Position als einer der größten Kinoerfolge der vergangenen Jahre.

Besonders bemerkenswert ist die Langlebigkeit des Films: Sieben Wochen nach dem Start zieht er an Feiertagen und Wochenenden immer noch ein sechsstelliges Publikum an – ein Paradebeispiel für die Ausdauer und Zugkraft familienfreundlicher Inhalte, wenn die Mischung aus Franchise, Humor und Nostalgie stimmt.

„Black Bag – Doppeltes Spiel“ startet auf Platz vier

Auf Platz vier folgt mit „Black Bag – Doppeltes Spiel” ein Thriller-Neuzugang, der es auf rund 35.000 Besucher (48.000 inklusive Previews) bringt. Der Agentenfilm mit Michael Fassbender rund um Intrigen, Verrat und eine verschlüsselte Regierungsverschwörung dürfte vor allem Genrefans angesprochen haben; außerhalb dieser Zielgruppe blieb er jedoch relativ unbemerkt.

„Der Pinguin meines Lebens“ zeigt Durchhaltevermögen

Den fünften Platz belegt die herzerwärmende Literaturverfilmung „Der Pinguin meines Lebens“, die mit weiteren 34.000 Besuchern ihr Gesamtresultat auf 245.000 Tickets steigert. Trotz des sanften Themas konnte sich die Komödie mit emotionalem Tiefgang gut behaupten und entwickelt sich zu einem kleinen Überraschungshit für ein erwachsenes Publikum.

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