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04.02.2026
Das mittlere Novemberwochenende (13. bis 16. November 2025) bringt frischen Schwung in die deutschen Kinocharts: „Pumuckl und das große Missverständnis“ dominiert weiterhin, während drei Neustarts für spannende Bewegung im restlichen Ranking sorgen.
„Pumuckl und das große Missverständnis“ behauptet sich trotz neuer Konkurrenz erneut auf Platz eins der deutschen Kinocharts und steuert weiter entschlossen auf eine der größten Kinoerfolgsstorys des Jahres zu, weil der Kinderfilm das Ergebnis des Vorgängers am Ende ungefähr verdoppeln wird.
Denn der kleine rote Kobold zeigt weiterhin eine Ausdauer, die selbst angesichts des starken Jahres deutscher Produktionen nicht zwingend zu erwarten war. Mit 120.500 Besuchern verteidigt „Pumuckl und das große Missverständnis“ laut „InsideKino.de“ knapp die Spitzenposition.
Nach 18 Tagen kommt die Familienkomödie auf beeindruckende 692.500 Besucher – das Überschreiten der Millionenmarke ist nur noch eine Frage der Zeit. Der fünfte deutsche Millionär des Kinojahres 2025 dürfte sich also bereits am Horizont abzeichnen.
Das Zuschauerinteresse bleibt besonders im Süden der Republik auf konstant hohem Niveau, wo die Figur Pumuckl seit jeher Kultstatus besitzt. Die Mischung aus Nostalgie, modernem Familienkino und sympathischer Inszenierung erweist sich weiterhin als publikumsstarkes Erfolgsrezept.
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Silber und Bronze gehen an zwei Neustarts: „Die Unfassbaren 3: Now You See Me“, der dritte Teil der magischen Heist-Reihe, landet einen guten Einstieg. 118.000 verkaufte Tickets markieren einen sehr soliden Start für das Franchise, das mit seiner Mischung aus Trickbetrug, Illusionen und Starappeal bereits in den ersten beiden Filmen ein verlässliches Publikum anziehen konnte. Zum Vergleich: „Die Unfassbaren – Now You See Me“ (2013) erreichte insgesamt 512.000 Besucher, „Die Unfassbaren 2“ (2016) kam auf 290.000 Zuschauer.
Mit „Paw Patrol – Rubbels Weihnachtswunsch“ folgt direkt dahinter ein weiterer Neuling, der insbesondere jüngere Kinobesucher anspricht. 113.000 verkaufte Tickets bedeuten einen starken Start für Rubble und seine Fellfreunde, deren Weihnachtsabenteuer pünktlich zur Holiday-Season in die Kinos kommt – das ist der beste Auftakt für ein „Paw Patrol“-Kinospecial bisher.
Die Marke „Paw Patrol“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der verlässlichsten Familienlabels im Kino entwickelt – und dieser neue Film macht da keine Ausnahme: Er ist süß, temporeich und ideal für den Familienausflug in der Vorweihnachtszeit.
Mit 74.500 Zuschauern landet der nächste Neustart auf Platz vier: „The Running Man“, das Reboot des Kultstoffs nach Stephen King. Die neue, zeitgemäß düstere Interpretation mit Glen Powell („Wo die Lüge hinfällt“) trifft offenbar auf ein vornehmlich männliches Genre-Publikum, enttäuscht aber mit Zahlen hinter den Erwartungen. Das Original holte 1987 rund 677.000 Besucher in der Endabrechnung.
67.000 Besucher bedeuten für „Die Schule der magischen Tiere 4” einen weiteren soliden Wochenendwert. Damit steigt das Gesamtergebnis auf 2,78 Millionen Zuschauer. Interessant: Der Vorgänger lag zum gleichen Zeitpunkt praktisch gleichauf (87.000/2,78 Millionen Besucher). Die Mischung aus Humor, Abenteuer und familiärer Wohlfühlatmosphäre erweist sich erneut als Langstreckenerfolg. Selbst mit zunehmender Konkurrenz in den Familienkategorien behauptet sich die Reihe als eines der zuverlässigsten Filmfranchises des Landes.
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Mit 60.000 Besuchern und gesamt nun 180.500 verkauften Tickets landet „Predator: Badlands“ knapp außerhalb der Top Five. Damit bestätigt sich der solide Lauf, den der Science-Fiction-Actionfilm bereits zum Start zeigte. Die Kombination aus Retro-Stil, Survival-Thriller und bekannten Franchise-Elementen spricht vor allem ein genreaffines Publikum an.