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04.02.2026
„Das Kanu des Manitu“ dominiert weiterhin den Kinosommer. Daran kann auch der Neuzugang „Die Gangster Gang 2” nichts ändern.
Michael „Bully“ Herbig hält das deutsche Kinopublikum weiter fest im Griff: Laut „InsideKino.de“ verteidigte seine Western-Parodie „Das Kanu des Manitu” am Wochenende vom 28. bis 31. August 2025 erneut die Spitzenposition der deutschen Kinocharts – und das mit beeindruckender Konstanz.
Mit 545.000 verkauften Tickets kann der Film nach nur 18 Tagen bereits 2,66 Millionen Zuschauer verzeichnen. Damit ist „Das Kanu des Manitu“ inzwischen der dritterfolgreichste Film des Jahres 2025 und steuert klar auf die Marke von drei Millionen Kinogängern zu, die voraussichtlich schon am kommenden Wochenende erreicht wird.
Ein Phänomen setzt sich fort
Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, da die Sommerferien vielerorts zu Ende gehen und das Kino traditionell gegen die Konkurrenz von spätsommerlichen Freizeitaktivitäten ankämpfen muss. Doch Herbig beweist erneut, dass er ein Gespür für das Publikum hat – und zwar generationsübergreifend.
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Schon jetzt ist absehbar, dass „Das Kanu des Manitu” die Liste der erfolgreichsten deutschen Produktionen seit der Pandemie neu ordnen wird. Besonders auffällig ist, dass das Interesse am Film trotz leichter Rückgänge bei der Besucherdichte überdurchschnittlich hoch blieb. Dies unterstreicht die außergewöhnliche Mundpropaganda und die treue Fanbasis.
„Die Gangster Gang 2“ startet stark
Auf Platz zwei sorgt ein Animationssequel für einen guten Start: „Die Gangster Gang 2“ lockte am Wochenende rund 121.000 Besucher (147.000 inklusive Previews) in die deutschen Kinos. Damit legte die Fortsetzung sogar etwa drei Prozent stärker los als ihr Vorgänger aus dem Jahr 2022, der ein respektables Endergebnis erzielte.
„Was ist Liebe wert – Materialists“ hält sich wacker
Die Bronzemedaille geht an die US-amerikanische Rom-Com-Satire „Was ist Liebe wert – Materialists“, die an ihrem zweiten Wochenende 79.500 Besucher erreichte. Insgesamt steht der Film von Celine Song nun bei 285.000 verkauften Tickets. Damit hält er sich ordentlich, auch wenn die Konkurrenz in Form von Bullys Blockbuster und einem frischen Animationshit für Druck sorgt. Das gesellschaftskritische Werk mit Dakota Johnson, Pedro Pascal und Chris Evans spricht in erster Linie ein urbanes, junges Publikum an, das für inhaltlich komplexere Unterhaltung empfänglich ist.
„In die Sonne schauen“ und „Die Rosenschlacht“ fast gleichauf
Auch auf den Rängen vier und fünf reihen sich zwei ganz unterschiedliche Filme ein: Während die deutsche Oscar-Hoffnung „In die Sonne schauen“ mit 60.000 Besuchern (71.000 inklusive Previews) überperformt, bleibt das „Der Rosenkrieg“-Remake „Die Rosenschlacht“ mit 56.000 Zuschauern (67.500 inklusive Previews) hinter den Erwartungen zurück.