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04.02.2026
Michael „Bully“ Herbig ist und bleibt ein Phänomen des deutschen Kinos. Seine Western-Parodie „Das Kanu des Manitu“ liegt auch am zweiten Wochenende auf Platz eins der deutschen Kinocharts – und das mit nur geringen Verlusten.
Laut „Insidekino.de“ hatte „Das Kanu des Manitu“ am Wochenende vom 21. bis 24. August 2025 gerade einmal zwei Prozent weniger Besucher als zum Start. Mit rund 760.000 verkauften Tickets legt Michael „Bully“ Herbigs Film das viertbeste zweite Wochenende seit Corona hin. Nach nur elf Tagen steht die Gesamtsumme bei rund 1,86 Millionen Besuchern. Bereits Mitte der kommenden Woche wird die symbolische Marke von zwei Millionen Kinogängern durchbrochen werden.
„Das Kanu des Manitu“ auf Superhit-Kurs
Damit ist „Das Kanu des Manitu” jetzt schon der viertgrößte Kinohit des Jahres und die Chancen auf die Goldene Leinwand für mehr als drei Millionen Zuschauer stehen blendend. Die Konstanz des Films ist umso bemerkenswerter, als das August-Wochenende traditionell von spätsommerlichen Temperaturen geprägt ist. Während andere Produktionen schwächelten, bewies Herbig einmal mehr sein Gespür dafür, generationsübergreifend das Publikum zu erreichen.
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Guter Start für „Was ist Liebe wert – Materialists“
Auf Platz zwei positioniert sich der Neustart „Was ist Liebe wert – Materialists“. Mit 117.000 Besuchern (156.500 inklusive Previews) bis Sonntag überzeugt die romantische Satire mit einer beachtlichen Breitenwirkung. Der Film profitiert von der prominenten Besetzung (Dakota Johnson, Pedro Pascal, Chris Evans) und dem gesellschaftskritischen Unterton – ein Thema, das offenbar auch im Hochsommer Resonanz findet.
Horror behauptet sich: „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“
Die Bronzemedaille geht erneut an das düstere Mystery-Horror-Drama „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“. Mit rund 59.500 Besuchern erreichte der Film insgesamt nun knapp 294.000 Zuschauer. Angesichts der starken Konkurrenz ist diese Leistung gut, zumal das Genre in Deutschland traditionell nur ein Nischenpublikum erreicht. Der Film bestätigt damit seinen Status als kleiner Überraschungserfolg dieses Sommers, selbst wenn die Zahlen nicht annährend so gut sind wie in Nordamerika, wo „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ schon bei 116 Millionen Dollar steht.
Familienkino: Kängurus und Dinos im engen Rennen
Knapp dahinter auf Rang vier landet die australische Familienkomödie „Lilly und die Kängurus“, die am Wochenende rund 58.000 Zuschauer in die Kinos lockte. Das tierische Abenteuer kommt beim Familienpublikum gut an und profitiert weiterhin vom Ferienzeitfenster.
Der Dauerbrenner „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ erreichte mit 44.500 Besuchern Rang fünf und konnte damit seine starke Gesamtbilanz auf 2,31 Millionen verkaufte Tickets ausbauen.
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