
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Trotz Schnee war es ein starkes Kino-Wochenende: „Avatar: Fire And Ash“ dominiert weiterhin die Charts, „Zoomania 2“ bleibt stabil, während „Der Medicus II“ enttäuscht. Insgesamt ein gelungener, wenn auch winterlich gebremster Start ins Kinojahr 2026.
Der Jahresauftakt 2026 (1. bis 4. Januar) zeigt eindrucksvoll, wie robust das deutsche Kino aktuell aufgestellt ist. Zwar wirkte sich das winterliche Wetter mit Schnee und eisigen Temperaturen spürbar auf die Besucherfrequenz aus – ähnlich wie extreme Hitze im Sommer kostet auch Schnee im Winter traditionell einige Hunderttausend Tickets. Dennoch fällt die Bilanz positiv aus: Laut Zahlen von „InsideKino.de“ gelingt der deutschen Kinobranche ein solider und insgesamt gelungener Start ins neue Kinojahr, angeführt von einem weiterhin übermächtigen Spitzenreiter.
Unangefochten an der Spitze der deutschen Kinocharts behauptet sich „Avatar: Fire And Ash“. Der dritte Teil von James Camerons Sci-Fi-Saga verteidigte mit geschätzten 687.000 Besuchern mühelos die Nummer-1-Position und erreichte damit das viertbeste dritte Wochenende seit der Corona-Pandemie – ein weiteres Ausrufezeichen für das Eventkino.
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Besonders bemerkenswert: Bereits am Donnerstag überschritt „Avatar: Fire And Ash” als fünfter Film des vergangenen Kinojahres die Marke von drei Millionen Besuchern. Bis einschließlich Sonntag summierte sich das Gesamtergebnis auf rund 3,67 Millionen Kinogänger. Damit bleibt der CGI-Film nicht nur kommerziell auf Blockbuster-Kurs, sondern bestätigt auch langfristig die enorme Zugkraft der Marke – selbst jenseits der Weihnachtsfeiertage und trotz widriger Witterung.
Auf Rang zwei hält sich erneut Disneys Animationssequel „Zoomania 2“. Mit etwa 341.500 Besuchern am Wochenende kommt der Film nun insgesamt auf 3,51 Millionen verkaufte Tickets. Den Blockbuster-Status hatte „Zoomania 2” bereits am vergangenen Montag erreicht und zeigt sich auch zum Jahresanfang weiterhin ausgesprochen wetterfest.
Gerade im Familiensegment beweist sich einmal mehr, dass Animationsfilme eine verlässliche Säule im deutschen Boxoffice darstellen – unabhängig von Ferienkalender oder Konkurrenz durch große Franchise-Titel.
Bronze geht an „SpongeBob Schwammkopf – Piraten Ahoi!“, der sich das Familienpublikum sichert. Mit rund 124.000 Besuchern am Wochenende steigt das Gesamtergebnis auf 457.000 Tickets. Zwar fällt der Rückgang gegenüber dem Weihnachtswochenende spürbar aus, doch im direkten Vergleich zu anderen Familienfilmen hält sich der gelbe Schwamm äußerst stabil.
Die Plätze vier und fünf gehen erneut an zwei Filme, die bereits in ihrer zweiten Spielwoche stehen – allerdings mit sehr unterschiedlicher Perspektive.
„Der Medicus II“ kommt auf etwa 73.000 Besucher und verliert nur wenig gegenüber dem Startwochenende. Insgesamt stehen nun 208.000 verkaufte Tickets zu Buche. Der historische Stoff tut sich trotzdem weiterhin schwer, an den überragenden Erfolg des ersten Teils aus dem Jahr 2013 anzuknüpfen. Während der Vorgänger mehr als 3,6 Millionen Besucher zählte, bleibt die Fortsetzung bislang klar hinter den Erwartungen zurück. Die Hoffnung ruht nun auf Mundpropaganda und den Schulferien, doch der Weg zu einem nachhaltigen Erfolg scheint steinig.
Mit rund 72.500 Besuchern kann das Action-Remake „Anaconda“ eine solide zweite Woche verzeichnen und schraubt sein Gesamtergebnis damit auf 217.000 Tickets. An die Popularität des Originals (859.000 Besucher) aus den späten 1990er Jahren reicht der neue Film allerdings bislang nicht heran.
Abseits der Top Five gibt es ebenfalls positive Signale: „Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen“ verzeichnet mit etwa 46.500 Besuchern am vierten Wochenende auf Rang 6 sein bislang bestes Resultat und steht nun bei 250.000 Tickets – ein klarer Beleg für starke Beine im Familienbereich, jedoch auch hier unter dem Niveau der Vorgänger.
Einen weiteren Meilenstein erreicht „Pumuckl und das große Missverständnis“: Mit rund 26.000 Besuchern am Wochenende überschreitet der Kinderfilm am Freitag die Millionenmarke und ist damit bereits der 17. Film des Jahres, dem dieses Kunststück gelingt. Ein nostalgischer Erfolg, der zeigt, wie wirkungsvoll bekannte Marken auch generationsübergreifend funktionieren. Aktuell steht der Film jetzt bei 1,02 Millionen verkauften Ticktets.