
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
„Avatar: Fire And Ash“ feiert einen furiosen Start und dominiert die Weihnachtscharts. „Zoomania 2“ bleibt stark, während „Stromberg“ und die Familienfilme solide mithalten.
Die deutschen Kinocharts vom 18. bis 21. Dezember 2025 stehen ganz im Zeichen dieses neuen Blockbuster-Ereignisses. James Camerons „Avatar: Fire And Ash“ übernimmt mit großem Abstand die Spitzenposition und sorgt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft für volle Säle. Gleichzeitig beweist Disney mit zwei Filmen in den Top 2 seine anhaltende Marktmacht, während sich deutsche Produktionen und Genreware im Windschatten behaupten müssen.
„Avatar: Fire And Ash“, der bereits am Mittwoch (17.12.2025) gestartet ist, hat den besten Start des Jahres hingelegt: Mit 1,05 Millionen Besuchern bis Sonntag erobert der Film nach Angaben von „InsideKino.de“ mühelos Platz eins der Charts. Damit gelingt dem dritten Teil der Sci-Fi-Saga nicht nur der beste Kinostart des Jahres 2025, sondern auch der fünftbeste Start seit der Corona-Pandemie. Bemerkenswert ist, dass das eigentliche Vier-Tage-Wochenende mit 898.000 Besuchern nahezu auf Augenhöhe mit dem Start des ersten „Avatar“-Films vor 16 Jahren liegt, der damals 893.000 Besucher zählte.
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Im Vergleich zum direkten Vorgänger bleibt das Threequel zwar rund 22 Prozent unter „Avatar: The Way Of Water“, das im gleichen Fünf-Tages-Zeitraum 1,33 Millionen Besucher erreichte; angesichts der bereits enormen Laufzeit des Franchises und der hohen Erwartungen ist der Auftakt dennoch als klarer Erfolg zu werten. Nach Umsatz reiht sich der Film bereits jetzt auf Platz 25 der besten Startwochenenden aller Zeiten ein – ein eindrucksvoller Beleg für die anhaltende Zugkraft der Marke.
Auch Platz zwei geht an Disney: „Zoomania 2“ zeigt sich weiterhin erstaunlich stabil. Mit etwa 349.000 Besuchern am Wochenende und insgesamt rund 2,30 Millionen Zuschauern bleibt der Animationshit vom Start des „Avatar“-Giganten nahezu unbeeindruckt. Der Rückgang von lediglich 15 Prozent ist für einen Film in dieser Laufphase außergewöhnlich gering.
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„Stromberg – Wieder alles wie immer“ behauptet sich auf Rang drei mit rund 78.000 Besuchern am Wochenende. Insgesamt steht die Büro-Satire nun bei etwa 545.000 Zuschauern. Zwar kann das Sequel nicht mit den ganz großen Publikumserfolgen konkurrieren, doch für seine klar erwachsene Zielgruppe entwickelt sich der Film weiterhin solide. Im von Blockbustern dominierten Weihnachtsgeschäft ist diese Beständigkeit durchaus bemerkenswert.
Horror und Familienkino komplettieren die Top Five: Platz vier belegt „Five Nights At Freddy’s 2“ mit etwa 41.000 Besuchern am Wochenende, was insgesamt 294.000 Tickets entspricht. Das Horror-Sequel zeigt damit eine klar frontlastige Entwicklung, stabilisiert sich jedoch auf einem ordentlichen Niveau.
Mit knapp 41.000 Besuchern erreicht „Mission: Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum“ Rang fünf. Der norwegische Familienfilm verzeichnet nun insgesamt 301.500 Zuschauer und übertrifft damit am siebten Wochenende sogar leicht sein eigenes Startwochenende. Gerade für jüngere Kinogänger ist der Film eine attraktive Alternative im weihnachtlichen Angebot.