Das enttäuschende Einspielergebnis von „The Fall Guy“ stellt Ryan Goslings Zugkraft als Superstar in Frage 10.05.2024

Trotz positiver Kritiken enttäuscht Ryan Goslings neuer Film „The Fall Guy“ an den Kinokassen - ein Trend, der Fragen nach Goslings Strahlkraft als Hauptdarsteller aufwirft.

Ryan Goslings aktueller Kinofilm „The Fall Guy“ hat trotz überwiegend positiver Kritiken einen enttäuschenden Start an den Kinokassen hingelegt. Laut dem amerikanischen Medienportal „Screen Rant“ bestätigt dieses Ergebnis eine unbequeme Wahrheit über Goslings Karriere: Trotz seines Status als einer der größten Namen Hollywoods scheint er allein nicht genug Zugkraft zu haben, um aus einem typischen Sommer-Blockbuster einen finanziellen Erfolg zu machen.

„The Fall Guy“ enttäuscht an den Kinokassen

The Fall Guy“, in dem neben Gosling auch Emily Blunt („Oppenheimer“) und Aaron Taylor-Johnson („Bullet Train“) mitspielen, ist eine stark stilisierte romantische Action-Komödie. Trotz einer Bewertung von 83 Prozent auf Rotten Tomatoes und Lob für die Chemie zwischen Blunt und Gosling konnte der Film an den Kinokassen nicht überzeugen. „The Fall Guy“ spielte am Eröffnungswochenende in Nordamerika nur 27,5 Millionen Dollar ein, weltweit waren es nur 65,4 Millionen Dollar. Angesichts eines Budgets von 130 Millionen Dollar blieb das Kino-Reboot der 80er-Jahre-Serie „Ein Colt für alle Fälle“ weit hinter den Erwartungen zurück. Auch der Weg in die Gewinnzone ist weiter als prognostiziert. Erst bei einem weltweiten Einspiel von rund 260 Millionen Dollar würde „The Fall Guy“ profitabel werden.

„The Fall Guy“ ist nicht Goslings erster Rückschlag an den Kinokassen

„The Fall Guy“ ist nicht das erste Projekt, mit dem Gosling die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllen konnte. Auch „Blade Runner 2049“ (Einnahmen: 267,7 Millionen Dollar / Budget: 150 Millionen), „The Nice Guys“ (Einnahmen: 71,2 Millionen Dollar / Budget: 50 Millionen) und „Aufbruch zum Mond“ (Einnahmen: 105,7 Millionen Dollar / Budget: 59 Millionen) enttäuschten trotz positiver Kritiken finanziell. Gosling hatte aber auch große finanzielle Erfolge wie „La La Land“ (Einnahmen: 471,9 Millionen Dollar / Budget: 30 Millionen) und vor allem den Sensationsmegahit „Barbie“ (Einnahmen: 1,45 Milliarden Dollar / Budget: 145 Millionen). Allerdings spielte er in diesen Filmen entweder an der Seite eines ebenbürtigen Stars oder profitierte von einer bereits bestehenden Marke.

Auch interessant: US-Kinocharts - „The Fall Guy“ auf Platz 1, US-Blockbustersaison startet dennoch schwach

Ryan Goslings Karriere lässt sich aber nicht nur an den Kinokassen messen. Immer wieder hat der heute 43-jährige Kanadier in provokanten, unabhängigen Projekten mitgewirkt und die Grenzen seines Schaffens stetig erweitert. So hat er sich neben traditionellen Filmen wie „Wie ein einziger Tag“ auch in herausfordernden Projekten wie „Drive“, „Only God Forgives“ oder „The Place Beyond The Pines“ bewiesen. Gosling hat ein klares Interesse daran, ein Vermächtnis jenseits der Kinokassen zu schaffen. Das finanzielle Ergebnis ist zwar ein wichtiger Faktor für die Rentabilität eines Films, aber nicht der einzige Maßstab für Erfolg.

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