
US-Kinocharts: „Mercy“ verdrängt „Avatar: Fire and Ash“ von der Spitze
26.01.2026
In naher Zukunft steht der LAPD-Detective Chris Raven (Chris Pratt) wegen des Mordes an seiner Ehefrau Nicole (Annabelle Wallis) vor Gericht. Die Beweislast scheint erdrückend, doch Raven beteuert seine Unschuld. Über sein Schicksal entscheidet eine künstliche Intelligenz namens Maddox (Rebecca Ferguson), die als Richterin fungiert und den Gerichtsprozess vollständig algorithmisch bewertet. Raven bleiben exakt 90 Minuten, um die KI von seiner Unschuld zu überzeugen. Während der Verhandlung rekonstruiert das System die Ereignisse rund um den Tod seiner Frau und konfrontiert ihn mit widersprüchlichen Indizien aus seinem eigenen Leben. Unterstützung erhält Raven von seiner LAPD-Partnerin Jacqueline „JAQ“ Diallo (Kali Reis), die parallel versucht, den tatsächlichen Täter zu identifizieren.
Je näher das Urteil rückt, desto stärker verschwimmen für Raven die Grenzen zwischen objektiver Wahrheit, algorithmischer Logik und menschlicher Erinnerung. Der Prozess wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, in dem nicht nur Ravens Freiheit, sondern auch die Frage nach der Unfehlbarkeit künstlicher Justiz auf dem Spiel steht.
„Mercy“ wurde von Timur Bekmambetow inszeniert, der bereits mit Filmen wie „Wächter der Nacht“, „Wanted“ und „Abraham Lincoln Vampirjäger“ internationale Aufmerksamkeit erlangte. Das Drehbuch stammt von Marco van Belle. In den Hauptrollen sind Chris Pratt als LAPD-Detective Chris Raven und Rebecca Ferguson als KI-Richterin Maddox zu sehen. Pratt arbeitete bereits zuvor mit Bekmambetow zusammen und war in dessen Hollywood-Regiedebüt „Wanted“ in einer Nebenrolle beteiligt.

Weitere Rollen übernehmen Annabelle Wallis als Ravens Ehefrau Nicole, Kylie Rogers als Tochter Britt sowie Kali Reis als Ravens Partnerin Jacqueline „JAQ“ Diallo. Zum Ensemble gehören außerdem Rafi Gavron als Holt Charles, Chris Sullivan als Rob Nelson und Mark Daneri als Nicoles Vater. Für das Casting zeichnete John Papsidera verantwortlich.
Die Dreharbeiten begannen im April 2024 in Los Angeles und wurden nach etwas mehr als einem Monat im Mai 2024 abgeschlossen. Als Kameramann fungierte Khalid Mohtaseb, der zuvor unter anderem an „The Pope’s Exorcist“ beteiligt war. Die Filmmusik komponierte Ramin Djawadi.