Lea (Frida Hornemann) nimmt an einer Gesangs-Castingshow teil. Auf die Frage, wer sie sei und was sie ausmache, bleibt sie eine Antwort schuldig. Diese Unsicherheit setzt einen inneren Prozess in Gang, der sie zurück in ihren Alltag führt. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt und arbeitet Lea im Waldhotel, einem abgelegenen Betrieb in der thüringischen Provinz. Zwischen familiären Erwartungen, routinierten Arbeitsabläufen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung beginnt sie, ihre Rolle innerhalb der Familie und ihre eigene Identität zu hinterfragen. Die Suche nach einem Platz im Leben verläuft dabei nicht geradlinig, sondern spiegelt sich in kleinen Begegnungen, Spannungen und Momenten des Rückzugs wider – innerhalb des Hotels ebenso wie außerhalb.
Im Mittelpunkt steht Lea, gespielt von Frida Hornemann, deren Figur zwischen familiärer Bindung und persönlicher Orientierungssuche angesiedelt ist. Die Handlung ist räumlich stark auf das von der Familie geführte Waldhotel fokussiert, das zugleich Arbeitsort und privater Lebensraum ist.
Der Film feiert seine Uraufführung im Februar 2026 im Hauptwettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale).