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26.02.2025
Hannes (Sebastian Bezzel) führt ein scheinbar zufriedenes Leben mit seiner Frau Sara (Anna Schudt) und den gemeinsamen Kindern Carla (Kya-Celina Barucki) und Nick (Philip Müller). Er lebt im Grünen, arbeitet als Schriftsteller und hat sich damit arrangiert, dass seine großen Verkaufserfolge der Vergangenheit angehören. Während Hannes seine Rolle als Familienvater mit großem Einsatz ausfüllt, empfindet seine Familie seine Fürsorge zunehmend als einengend. Mehrere Einschnitte bringen das fragile Gleichgewicht ins Wanken: Der Verlag beendet seine Romanreihe, Nicks Schulabschluss ist gefährdet und Carla plant den Auszug aus dem Elternhaus. Als Sara schließlich eine Pause von der Ehe verlangt und gemeinsam mit Carla eine Wohngemeinschaft gründet, bleibt Hannes allein zurück. Erst die Begegnung mit Vanessa (Judith Bohle) konfrontiert ihn mit der Frage, ob sein bisheriges Leben tatsächlich Stillstand bedeutet – und ob Veränderung möglich ist, ohne alles hinter sich zu lassen.
Der Film entstand unter der Regie von Sönke Wortmann („Der Spitzname“) nach einem Drehbuch von Jan Weiler und Robert Gold. Die Geschichte basiert auf einer gegenwärtigen Familienkonstellation und thematisiert Rollenbilder, persönliche Erwartungen und den Umgang mit beruflichen und privaten Umbrüchen im mittleren Lebensalter. Im Mittelpunkt steht eine Figur, deren Konflikte weniger aus äußeren Zwängen als aus eingefahrenen Lebensmustern entstehen.

Die Hauptrolle übernahm Sebastian Bezzel, an seiner Seite spielt Anna Schudt die Ehefrau Sara. Weitere Rollen wurden mit Kya-Celina Barucki, Philip Müller, Judith Bohle, Thomas Loibl und Nilam Farooq besetzt.
Die Produktion verbindet Elemente der Alltagskomödie mit dramatischen Situationen, ohne auf überzeichnete Figuren zurückzugreifen. Gedreht wurde mit Fokus auf familiäre Räume und überschaubare Schauplätze, wodurch die Handlung stark auf Dialoge und zwischenmenschliche Dynamiken konzentriert bleibt.
Gedreht wurde im März und April 2025 in Hamburg und Köln.