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26.02.2025
Nach Jahren vergeblicher Versuche, den Road Runner zu fangen, hat Willi Kojote genug von den Produkten der ACME Corporation. Weil deren Fallen immer wieder versagen und ihn dabei selbst in Schwierigkeiten bringen, beschließt er, den Hersteller vor Gericht zu verklagen. Als Anwalt engagiert er Kevin Avery (Will Forte), einen erfolglosen Juristen, der dringend einen großen Fall gebrauchen kann.
Für Kevin wird der Prozess auch persönlich, als er erfährt, dass ACME von Buddy Crane (John Cena) vertreten wird. Crane ist der selbstgefällige Leiter der Kanzlei, in der Kevin früher gearbeitet hat. Gemeinsam mit Willi Kojote nimmt Kevin den Kampf gegen den Konzern auf. Dabei entwickelt sich zwischen dem Anwalt und seinem ungewöhnlichen Mandanten eine Freundschaft, während der Prozess zunehmend zu einem Duell zwischen David und Goliath wird.
„Coyote Vs. ACME“ verbindet Realfilm mit computeranimierten Figuren aus dem Looney-Tunes-Universum. Grundlage ist der satirische Artikel „Coyote v. ACME“ des US-Autors Ian Frazier, der 1990 im Magazin „The New Yorker“ erschien und die Idee eines Rechtsstreits zwischen Willi Kojote und dem Hersteller seiner ständig versagenden Fallen aufgriff. Die Entwicklung eines Films begann bereits 2018 bei Warner Bros. Ursprünglich sollte Chris McKay produzieren und gemeinsam mit Jon und Josh Silberman an der Drehbuchentwicklung arbeiten. Dave Green übernahm Ende 2019 die Regie; am späteren Drehbuch waren unter anderem Samy Burch, James Gunn und Jeremy Slater beteiligt.

Die Besetzung wurde Anfang 2022 zusammengestellt. John Cena spielt den Anwalt von ACME, Will Forte übernimmt die Rolle von Kevin Avery und Lana Condor ist als Paige Avery zu sehen. Die Dreharbeiten fanden von März bis Mai 2022 in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico statt. Brandon Trost übernahm die Kamera. Als Referenz für die Verbindung von Realfilm und Animation diente unter anderem „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988).
Die ungewöhnlichste Phase der Produktion begann nach Abschluss der Dreharbeiten. Warner Bros. entschied im November 2023, den bereits fertiggestellten Film nicht zu veröffentlichen und ihn stattdessen im Rahmen eines steuerlichen Abschreibungsmodells aus dem Programm zu nehmen. Nach Kritik aus der Filmbranche änderte das Studio seine Entscheidung und erlaubte den Produzenten, nach einem anderen Verleih zu suchen. Mehrere Streamingdienste sahen sich den Film an, doch zunächst kam kein Vertrag zustande. Im März 2025 erwarb schließlich Ketchup Entertainment die weltweiten Vertriebsrechte und brachte den Film 2026 doch noch ins Kino.
Die Entstehungsgeschichte von „Coyote Vs. ACME“ gehört zu den ungewöhnlichsten Kapiteln der jüngeren Warner-Bros.-Produktion. Der bereits fertiggestellte Film lag nach seiner ursprünglichen Absetzung mehr als zwei Jahre zurückgehalten vor, bevor Ketchup Entertainment die Rechte übernahm. Damit blieb die Produktion nicht dauerhaft unveröffentlicht wie etwa „Batgirl“, sondern kam nachträglich doch noch in die Kinos.
Der deutsche Kinostart ist für 17. September 2026 angesetzt.