US-Hit „Mean Girls“ ist in deutschen Kinos ein Flop

Die Teenie-Musical-Komödie „Mean Girls – Der Girls Club“ ist in den USA ein solider Kassenerfolg, doch die Anziehungskraft auf das deutsche Publikum blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Die Startzahlen in Deutschland sind enttäuschend.

Als „Mean Girls – Der Girls Club“, das Musical-Remake von „Girls Club – Vorsicht bissig!“, im Januar 2024 in den USA Premiere feierte, waren die Erwartungen an den Kinokassen hoch. Der Originalfilm von Mark Waters mit Lindsay Lohan, Rachel McAdams, Amanda Seyfried und Tina Fey hatte bereits eine große Fangemeinde und das Potenzial für eine erfolgreiche Neuauflage schien greifbar. Mit Gesang, aktualisierten Dialogen, zeitgemäßen Themen und einer neuen Besetzung wollte man eine jüngere Generation ansprechen und gleichzeitig die Nostalgie der älteren Fans bedienen. In den USA und Kanada ist das gelungen. Das Remake lockte Teenager und junge Erwachsene in die Kinos und begeisterte alte Fans gleichermaßen. Nach drei Wochen auf Platz 1 der US-Kinocharts hat „Mean Girls“ 66,2 Millionen Dollar eingespielt – bei einem Budget von 36 Millionen Dollar.

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Lindsay Lohan, Amanda Seyfried, Lacey Chabert und Rachel McAdams in „Girls Club – Vorsicht bissig!“ (© Paramount Pictures)

Am Ende dürfte die Neuauflage dennoch etwas hinter „Girls Club – Vorsicht bissig!“ (Originaltitel: „Mean Girls“) aus dem Jahr 2004 zurückbleiben. 86,1 Millionen Dollar stehen in Nordamerika zu Buche – bei einem Budget von 17 Millionen Dollar.

„Mean Girls – Der Girls Club“ enttäuscht in Deutschland

In Deutschland stößt das Remake nicht auf die gleiche Resonanz. Die deutschen Kinobesucher blieben größtenteils zu Hause und die Reaktionen waren eher verhalten. Die positiven Zahlen aus Übersee gaben „Mean Girls – Der Girls Club“ beim deutschen Kinostart nicht genügend Rückenwind. Am ersten Wochenende, vom 25. bis 28. Februar 2024, landete der Film von Samantha Jayne und Arturo Perez Jr. mit enttäuschenden 43.000 Besuchern in 390 Kinos nur auf Platz 8 der deutschen Kinocharts. Inklusive Mittwochspreviews waren es immerhin 51.000, wie „InsideKino.de“ berichtet. Der Zuschauerschnitt pro Kino ist mit 111 Besuchern aber niedrig.

In der zweiten Spielwoche ging es von Rang 8 auf 15 runter. 22.500 Besucher bedeuteten ein Minus von 48 Prozent gegenüber der Startwoche und 85.000 Zuschauer insgesamt.

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Zum Vergleich: „Girls Club – Vorsicht billig!“ hatte zum Start im August 2004 257.500 Besucher (in 397 Kinos) und kam am Ende der Laufzeit auf stolze 760.000 Zuschauer. Das ist zwar etwas weniger wert als die 86 Millionen Dollar, die „Girls Club – Vorsicht bissig!“ in Nordamerika eingespielt hat, aber immerhin ein kleiner Hit – im Gegensatz zum Remake, das jetzt mit Avantika, Angourie Rice, Renee Rapp und Bebe Wood in den Hauptrollen in den Kinos läuft.

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