Deutsche Kinocharts: „Wo die Lüge hinfällt“ ist die neue Nummer 1

Nach nur einer Woche an der Spitze muss der Brutalo-Action-Thriller „The Beekeeper“ die Spitzenposition der deutschen Kinocharts räumen. Dort thront nun die romantische Komödie „Wo die Lüge hinfällt“.

Nachdem sich „Wo die Lüge hinfällt“ in Nordamerika nach verhaltenem Start zu einem echten Sleeper-Hit entwickelt hat, startet die RomCom in Deutschland direkt von der Spitze. Mit 192.500 Besuchern (232.000 inklusive Previews) am Wochenende vom 18. bis 21. Januar 2024 liegt die 25-Millionen-Dollar-Produktion laut „InsideKino“ deutlich vor „The Beekeeper“ mit Jason Statham. Der FSK-18-Actioner konnte in seiner zweiten Spielwoche 129.000 Besucher hinzugewinnen und steht nun bei insgesamt 344.000 Besuchern. Der Rückgang zur Vorwoche beträgt nur 22 Prozent – ein beachtlicher Wert für den beinharten Genremix aus Action und Verschwörungsthriller.

Dauerbrenner überzeugen weiter

Die Animationskomödie „Raus aus dem Teich“ positioniert sich mit 122.500 Besuchern auf dem dritten Platz. Die Gesamtbilanz seit dem Start des Illumination-Werks beläuft sich aktuell auf beachtliche 1,51 Millionen Besucher. Offensichtlich kann der Film nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Zuschauer begeistern.

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Ein weiterer Dauerbrenner ist das Fantasy-Musical „Wonka“, das mit 99.500 Besuchern den vierten Platz belegt. Das Prequel zu „Charlie und die Schokoladenfabrik“ konnte seit seinem Start insgesamt starke 2,18 Millionen Besucher verzeichnen. Die Mischung aus Fantasie und musikalischen Elementen begeistert nach wie vor ein breites Publikum.

Der Comic-Actioner „Aquaman: Lost Kingdom“ belegt mit 72.000 Besuchern den fünften Platz. Seit seinem Start hat der DCEU-Film insgesamt 1,22 Millionen Besucher angelockt. Damit hält sich die Fortsetzung der „Aquaman“-Abenteuer stabil auf den vorderen Plätzen der deutschen Kinocharts. Die zwei Millionen Besucher des Vorgängers werden zwar nicht erreicht, aber die Zahlen haben sich nach dem schwachen Start konsolidiert.

Starker Start für Arthouse-Liebling „Poor Things“

Die skurrile Frankenstein-Satire „Poor Things“ mit Emma Stone legte einen starken Start hin und schließt die Top 6 der deutschen Kinocharts mit 72.500 Besuchern ab – die der Film von Regisseur Giorgos Lanthimos in nur 142 Kinos holte.

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