„Aquaman: Lost Kingdom“ überschreitet Millionengrenze in Deutschland

Der DC-Superheldenfilm „Aquaman: Lost Kingdom“ hat am Montag (8.1.2024) die Marke von einer Million Besuchern in deutschen Kinos überschritten. Das Sequel war am 21. Dezember 2023 in die Kinos gekommen.

Mit einem Budget von 205 Millionen Dollar, einer hochkarätigen Besetzung und Erfolgsregisseur James Wan („Saw“, „Fast & Furious 7“, „The Conjuring“) hinter der Kamera waren die Erwartungen hoch – und „Aquaman: Lost Kingdom“ hat sie mit einem starken Weihnachtsgeschäft nach schwachem Start zwar nicht ganz erfüllt, aber immerhin einen Flop und eine große Enttäuschung in den deutschen Kinos verhindert.

Schwacher Start, starke Weihnachten

„Aquaman 2“ mit Jason Momoa, Patrick Wilson und Amber Heard startete in Deutschland mit 193.500 Besuchern enttäuschend, steigerte sich aber über Weihnachten auf 259.000 Besucher am zweiten Wochenende und legte am dritten Wochenende (bis 7.1.2024) noch einmal 216.500 verkaufte Tickets nach. Die Millionengrenze überschritt der Comic-Actioner dann am Montag, den 8. Januar 2024. Aktuell läuft der Film auf ein Endergebnis von rund 1,4 Millionen Zuschauer hinaus.

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„Aquaman: Lost Kingdom“ im Verleih von Warner Bros. ist die mit Spannung erwartete Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers „Aquaman“, der 2018 zwei Millionen Besucher in die deutschen Kinos lockte. Unter der Regie von James Wan, der bereits mit dem ersten Teil ein visuelles Spektakel geschaffen hat, kehren die Hauptdarsteller Jason Momoa, Patrick Wilson und Amber Heard in ihre Rollen zurück.

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Weniger Qualität, weniger Zuschauer

Die Faszination für die Abenteuer von Arthur Curry alias Aquaman und seinen Mitstreitern unter Wasser scheint ungebrochen – obwohl der Film deutlich schlechter ist als das Original. So lautet das Fazit der KINO-TOTAL.net-Kritik (2,5 von 5 Sternen):

Mit „Aquaman: Lost Kingdom“ legt Regisseur James Wan eine durchwachsene Fortsetzung des Megahits vor. Trotz durchaus vorhandener visueller Pracht und aufwendiger CGI-Effekte kann der Comic-Actioner nicht durchweg überzeugen. Die simple Handlung, die inkonsequente Charakterentwicklung und die Überfrachtung mit Elementen aus anderen Filmen ziehen das zweite DC-Atlantis-Abenteuer herunter.

Carsten Baumgardt, KINO-TOTAL.net

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